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Insel - Daten
Die Topographie der Insel ist von grossen Gegensaetzen gekennzeichnet, mit groessen teils bergiger Landschaft unterschiedlichster Art. Regelrecht getrennt wird Ikaria durch den laengs verlaufenden Bergruecken dessen hoechster Punkt beim Berg Pramnos mit 1.040 Meter ue.n.n. zu verzeichnen ist. Die meissten Doerfer sind in den Niederungen gegruendet worden, in Naehe der Kueste, einige wenige jedoch sind weit abgelegen in den Bergen zu finden. Ein Grossteil der Insel ist mit Buschvegetation und Pinienwaeldern immergruen. In Schluchten, bei Quellen und Flusslaeufen ist ueppige Vegetation vor allem mit Platanen, Pappeln und Eichen anzutreffen. In der freien Natur kann man umherziehende, wild grasende Bergziegen, die sogenannten Raska, antreffen.
Das Klima der Insel wird als gemaessigt eingestuft.
-Ikaria zaehlt zu den oestlichen Sporaden, einer Inselgruppe, die sich entlang der kleinasiatischen (tuerkischen) Kueste befindet. 12 Meilen nord-oestlich von Ikaria erhebt sich das Gebirge Kerkis von Samos, im Sueden kann man die eher flache Insel Patmos erkennen. Einige Meilen oestlich liegt eine besonders kleine Inselgruppe die Fourni, die in der klassischen Zeit als Korsiai bekannt waren. Geologisch gehoert Ikaria zu einer Linie, die an der tuerkischen Kueste beginnt und bis zu den Kykladen verlaeuft.
-Ikaria hat sehr begrentztes Ackerland. Auf der Suedseite reichen die Berghaenge z.T. bis ins Meer, was hier die bewirtschaftsbare Flaeche sehr einschraenkt. Dies hat hier zu der in solchen Gegenden ueblichen, archaischen Technik der Terrassierung gefuehrt. Auf der Nordseite hingegen sind die Bergauslaeufer wesentlich flacher und bilden einige gut bebaubare Agrarflaechen. Kampos, die Gegend des alten Oinoi also, ist die wohl fruchtbarste Gegend Ikarias mit ausreichend Wasser und Erde.
-Ikaria verfuegt ueber grosse Wasservorraete, die seit der Erbauung des grossen und des etwas niedriger gelegenen kleinen Stausees, auf dem Berg Pramnos, auch den gesammten Sommer ueber zur Verfuegung stehen und nicht mehr wie fruehrer in den Wintermonaten in reissenden Stroemen ins Meer fliessen. Die im Sommer trockenen Schluchten fuellen sich in den Wintermonaten durch die jaehrlich durchschnittlich fallenden 76,2cm Regens. Trotz der relativ regenreichen Monate Oktober bis Maerz ist der Winter durch die Meeresstroemungen beeinflusst relativ mild.
-Die Blumen beginnen bereits im Februar mit der Bluete und bilden schliesslich im Maerz einen die gesamte Insel deckenden Bluetenteppich. Diese Zeit ist ideal fuer kurze und laengere Wandertouren...




Insel - Daten 

