Das Klima der Insel wird als gemaessigt
eingestuft.
-Ikaria zaehlt zu den oestlichen Sporaden, einer Inselgruppe, die sich entlang der kleinasiatischen (tuerkischen) Kueste befindet. 12 Meilen nord-oestlich von Ikaria erhebt sich das Gebirge Kerkis von Samos, im Sueden kann man die eher flache Insel Patmos erkennen. Einige Meilen oestlich liegt eine besonders kleine Inselgruppe die Fourni, die in der klassischen Zeit als Korsiai bekannt waren. Geologisch gehoert Ikaria zu einer Linie, die an der tuerkischen Kueste beginnt und bis zu den Kykladen verlaeuft.
-Ikaria hat sehr begrentztes
Ackerland. Auf der Suedseite reichen die
Berghaenge z.T. bis ins Meer, was hier die bewirtschaftsbare Flaeche sehr
einschraenkt. Dies hat hier zu der in solchen Gegenden ueblichen, archaischen
Technik der Terrassierung gefuehrt. Auf der Nordseite hingegen sind die
Bergauslaeufer wesentlich flacher und bilden einige gut bebaubare Agrarflaechen.
Kampos, die Gegend des alten Oinoi also, ist die wohl fruchtbarste Gegend
Ikarias mit ausreichend Wasser und Erde.
-Ikaria verfuegt ueber grosse
Wasservorraete, die seit der Erbauung des
grossen und des etwas niedriger gelegenen kleinen Stausees, auf dem Berg
Pramnos, auch den gesammten Sommer ueber zur Verfuegung stehen und nicht mehr
wie fruehrer in den Wintermonaten in reissenden Stroemen ins Meer fliessen. Die
im Sommer trockenen Schluchten fuellen sich in den Wintermonaten durch die
jaehrlich durchschnittlich fallenden 76,2cm Regens. Trotz der relativ
regenreichen Monate Oktober bis Maerz ist der Winter durch die Meeresstroemungen
beeinflusst relativ mild.
-Die Blumen beginnen bereits
im Februar mit der Bluete und bilden
schliesslich im Maerz einen die gesamte Insel deckenden Bluetenteppich. Diese
Zeit ist ideal fuer kurze und laengere Wandertouren...